Über den Verlag


Gemeinde Pfaffenweiler
Abbildung 1: Gemeinde Pfaffenweiler

Seit über zwanzig Jahren bemüht sich die PFAFFENWEILER PRESSE der zeitgenössischen Literatur in Poesie und Prosa einen künstlerischen, bibliophilen Rahmen zu geben.

Wichtige Impulse zur Buchgestaltung gab es durch die Arbeiten von Giovanni Mardersteig, dem verstorbenen Buchkünstler aus Verona und dem in Hamburg lebenden Buchkünstler und Illustrator Otto Rohse, der auch das Signet, siehe Abbildung 2, in Holz gestochen hat - ein vorwärtsstrebender Vogel für den Fortschritt, die Progressivität zeitgenössischer Literatur, und das rückwärts gerichtete Krabbeltier für das Bewahrende, Traditionelle, für die alte Form der Kunst, schöne Bücher zu machen (dazwischen liegt das Markgräflerland). Erste Kontakte zu Giovanni Mardersteig und Otto Rohse wurden Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre geknüpft.

Signet der Pfaffenweiler Presse
Abbildung 2: Signet der Pfaffenweiler Presse

Von Anfang an wurde große Aufmerksamkeit den Schriften gewidmet, z. B. der von Giovanni Mardersteig entworfenen Dante, einer Garamond, einer Baskerville, einer Bembo oder Helvetica. Neben dem aufwendigen Bleihandsatz, vorwiegend für Gedichte, wurden Prosatexte auf der im gemeindeeigenen ehemaligen Milchhäusle stehenden Linotype-Bleisetzmaschine gesetzt.

Besondere Beachtung fand die Auswahl der Papiere. In den ersten Jahren wurden hochwertige Werkdruckpapiere aus der Bundesrepublik verwendet und in der Folge zunehmend mehr kostbare Büttenpapiere (auch Handbütten) aus namhaften Papiermühlen und Papierfabriken aus Italien, der Niederlande und der Bundesrepublik.

Zur Ausstattung der Bücher gehören unverzichtbar die Illustrationen, zu den Texten eigens angefertigte, von den Stöcken gedruckte Holzschnitte, Linolschnitte, Zinkstiche, Kupferstiche, Radierungen vor allem für die großformatigen PRESSENDRUCKE , aber auch Offsetlithographien für die Bücher der Reihe PFAFFENWEILER LITERATUR, die im Offsetverfahren hergestellt werden.

Auf die ursprünglich verwendete Klebebindung folgte zugunsten eines besseren Aufschlagens die Fadenheftung (Pappband).

Die neuen Satz- und Druckverfahren haben sich bei Prosatexten auch in der PFAFFENWEILER PRESSE durchgesetzt. Gedichtbände der Reihe PFAFFENWEILER PRESSENDRUCKE werden auch künftig in der Werkstatt der PFAFFENWEILER PRESSE von Hand gesetzt und von Hand gedruckt. Das gut ausgestattete, literarisch beachtenswerte Buch wird bei den PFAFFENWEILER BÜCHERMACHERN stets eine pflegliche Heimat haben.


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